Aquarien

Nano Cube – Einrichtung

Vor einiger Zeit habe ich die Nano-Aquarien von Dennerle entdeckt, ich finde sie durch ihre quadratische Grundfläche und die schöne Aufmachung sehr dekorativ. Pflanzen kommen toll zur Geltung und sie sind außerdem relativ platzsparend. Das Beste ist aber, dass sie gut geeignet sind um Garnelen zu halten. Seitdem ich das erste Mal Garnelen in einem Becken bei Freunden beobachtet habe, bin ich fasziniert von den Kleinen. Deshalb habe ich mir gestern einen Nano Cube 30 Complete Plus eingerichtet, in den in einigen Wochen dann auch Garnelen einziehen sollen. Für mich als Anfänger ist ein solches Set recht praktisch, weil neben dem Aquarium schon fast alles dabei ist: Innenfilter, Beleuchtung, Garnelenkies, Nährboden, Rückwandfolie, ein Termometer, Dünger, Wasseraufbereiter, ein Mittel zur Garnelenpflege und Futter.

1. Der Cube

Als erstes habe ich die mitgelieferte Rückwandfolie aufgeklebt. Durch eine schwarze Rückwand soll das kleine Aquarium mehr Tiefe bekommen. Die Folie blasenfrei aufzukleben ist gar nicht so leicht, ich habe es aber mit dieser Anleitung ganz gut hinbekommen. Anschließend habe ich den Cube zusammen mit der Schaumstoffunterlage an seinen späteren Platz gestellt und die Lampe montiert – ich will schließlich auch sehen, was ich mache!

2. Kies und Wasser

Als Bodengrund habe ich die zwei beiliegenden Säcke schwarzen Garnelenkies verwendet. Ich finde den schwarzen Kies sehr schick, er bildet einen schönen Kontrast zu Pflanzen und Garnelen und sieht dabei nicht künstlich aus. Vor dem Einbringen ins Aquarium habe ich den Kies in einem sauberen Eimer gut gewaschen, trotzdem trübt sich das Wasser ein wenig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm und verschwindet wieder. Nachdem der Kies im Becken ist, kommt das Wasser. Damit der Kies nicht weggespült wird, habe ich eine Untertasse ins Aquarium gelegt. Über diese lasse ich dann das Wasser ins Becken einlaufen. Anschließend habe ich noch den Eckfilter eingebaut. Wichtig ist aber, dass der Filter erst angeschaltet wird, wenn er komplett unter Wasser ist, ansonsten kann er Schaden nehmen! Die beiden Pflanzen sind übrigens Wasserkelche aus einem anderen Aquarium – so sieht´s nicht so leer aus :)

3. Shoppen gehen

Das Becken ist komplett mit Wasser gefüllt und ich kann mich dem nächsten Punkt zuwenden: Einkaufen! Das meiste Zubehör wird bei dem Cube Complete Plus zwar schon mitgeliefert, ein paar Kleinigkeiten brauche ich aber noch. Ich habe als Dekoration und Versteckmöglichkeit für die späteren Bewohner eine Wurzel besorgt, außerdem natürlich Pflanzen. Auch eine Zeitschaltuhr für die Beleuchtung sollte nicht fehlen, die bekommt man für 3 – 6 Euro im Baumarkt. Ganz praktisch ist auch ein Kescher. Um die Wasserwerte zu überprüfen habe ich außerdem noch ein Testset besorgt.

4. Die Bepflanzung


Ich habe für den Hintergrund ein rotes Tausendblatt und eine andere Pflanze ausgesucht. Leider weiß ich bei der Pflanze links hinten nicht, um welche Art es sich handelt. Vor das Tausendblatt habe ich eine Reihe „Rotala rotundifolia“ gesetzt. Den Vordergrund habe ich neben den beiden Wasserkelchen („Cryptocoryne moehlmannii“) noch mit Neuseelandgras bepflanzt, das hoffentlich irgendwann einen richtig schönen Rasen bilden wird. Ich bin gespannt, wie sich die Pflanzen entwickeln und ob das angebotene Licht ausreicht. Ansonsten werde ich vielleicht noch eine zweite Lampe von Dennerle nachkaufen.

Mir hat das Bepflanzen und Dekorieren eine Menge Spaß gemacht. Und auch wenn bis auf eine Schnecke noch keine Tiere im Aquarium sind, beobachte ich es gerne. In den nächsten Wochen muss der Cube „einfahren“, dass heißt, es müssen sich sie wichtigen Filterbakterien entwickeln. Wenn die Wasserwerte dann stabil sind und sich kein Nitrit mehr nachweisen lässt, dürfen die Garnelen einziehen. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und euch zeigen, wie das Aquarium sich entwickelt!

Wie gefällt dir mein Cube? Hast du auch ein Aquarium, vielleicht sogar mit Garnelen?

Wer sich für das Thema interessiert, dem seien das Garnelenforum, das Pflanzenforum FlowGrow und die Anleitung zum Einrichten eines Nano-Aquariums empfohlen.

Vielen Dank an die Firma Dennerle, dass ich den Nano Cube testen darf.

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7 Comments

  • Antworten Andrea 20. Februar 2011 at 13:00

    Das gefällt mir richtig gut! :)
    Ich hatte früher auch ein Aquarium, aber so ein richtig großes. Ich hätte gerne wieder eines, aber ich habe den Platz nicht mehr.
    So ein Würfel würde mir schon gefallen, auch wenn man da ausser Garnelen nichts drin halten kann – aber Garnelen sind ja auch sehr schick!

  • Antworten Sailor Strawberry. 21. Februar 2011 at 00:45

    Der sieht richtig toll aus. Wir hatten auch früher mal ein Aquarium, mein Vater liebte es und es war dementsprechend auch recht groß.. Da steckt wirklich sehr viel Arbeit dahinter, dass habe ich damals erst wirklich kapiert. Allerdings bei uns mit Zierfischen, statt Garnelen (; Ich wär ja für einen Oktopus.

  • Antworten vienn 21. Februar 2011 at 10:16

    sieht klasse aus, hab ich mir auch schon ueberlegt, allerdings kippen solche kleinen aquarien ja leichter als grosse, deswegen hab ich noch angst davor. ausserdem sind mir garnelen allein irgendwie auch zu eintoenig. aber ich werde es bei dir sehr gerne mitverfolgen. :)

  • Antworten Laura 21. Februar 2011 at 10:24

    sieht toll aus!
    Ich war auch schon immer am liebäugeln mit so einem Cube. Außerdem finde ich die kleinen Garnelen so niedlich wenn sie mit ihren winzigen Beinchen den Boden durchwühlen ;)
    Aber er ist ja auch viel Arbeit. Vorallem am Anfang wenn die ganzen Algen kommen. Da hab ich im moment – leider – keine Zeit für

  • Antworten abraxandria 21. Februar 2011 at 14:41

    hey! das is ja cool!
    kannte ich gar nicht…

  • Antworten Wochenrücklink 8/11 – Hitline, iPad-Malerei, Garnelen, Planetenpfannen und ein Dr. – die konsumkinder 2. März 2011 at 11:52

    […] sag nunr irgendwann, irgendwann werden auch bei uns Garnelen […]

  • Antworten Anna 7. März 2011 at 06:48

    das finde ich echt ne super sache. ich hatte jahrelang ein aquarium bzw mehrere, doch irgendwann war es doch das vernünftigste sie aufzulösen. das intresse und die zeit gingen immer mehr verloren… aber wenn ich irgendwo bin, bestaune ich solche behältnisse immer wieder gern! :)

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