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Zerbrechliche Dinge von Neil Gaiman

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Klappentext: Ein liegengebliebener Leihwagen auf einem einsamen Highway, ein düsteres Zirkuszelt voller versteckter Geheimnisse, die flirrende Hitze der ägyptischen Wüste in ihrer menschenfeindlichen Schönheit – egal, wohin Neil Gaiman seine Figuren führt, sie werden stets mit der Zerbrechlichkeit ihrer eigenen Welt konfrontiert – Abgründen, in denen manch Unglücklicher verloren ging.

In den 14 Kurzgeschichten verbindet Neil Gaiman unsere Welt mit einer anderen, mystischen und rästelhaften Welt. Obwohl jede Geschichte einzigartig ist und sich klar von den anderen unterscheidet, wird das Buch durch eine ganz besondere Atmospäre zusammengehalten. Gaimans Stil ist wunderbar, einige Geschichten wirken surreal und wie im Traum – eine richtige Auflösung der Handlung gibt es meistens nicht. Mir haben die halboffenen Enden gefallen, der Leser wird nicht komplett im Dunkeln gelassen, muss sich aber seine eigenen Gedanken machen.

Meine liebste Geschichte war Der Sonnenvogel, eine Geschichte über einen Club von Leuten, die alles essbare auf der Welt kosten möchten. Mich haben die Charaktere und die Periodizität, die in der Geschichte liegt, fasziniert. Ich möchte jetzt nicht zuviel verraten, diese Geschichte sollte man selber lesen.

Ich empfehle dieses Buch allen, die mit Kurzgeschichten etwas anfangen können und die phantasievolle, aber auch nachdenkliche Erzählungen mögen.

Eine Leseprobe findet sich hier.

Vielen Dank an Hobbit Presse!

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1 Comment

  • Antworten Andrea 28. Juni 2010 at 16:59

    Neil Gaiman ist einer meiner Lieblingsautoren; das Buch mag ich auch sehr. Empfehlen kann ich von ihm auch „American Gods“ – leider habe ich keine Ahnung, ob das auch auf Deutsch erschienen ist.

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