Fotografie

Meine DIY-Kamera: Die Konstruktor

Wie ihr in meiner Fotoreihe für 12 von 12 schon gesehen habt, habe ich am Dienstag meine analoge DIY-Kamera zusammengebaut. Erfolgreich. Eigentlich ist der Zusammenbau wirklich nicht schwer, ich habe durch das Lackieren und meinen Einkaufsbummel zum Elektronik-Fachmarkt dennoch den halben Tag damit zugebracht. Ein kleiner Tipp für alle, die die Kamera ebenfalls bauen wollen: Das mitgelieferte Werkzeug ist nicht zu gebrauchen. Wirklich nicht. Ich habe mich einige Zeit damit herumgequält, ehe ich mir ein kleines Bit-Set gekauft habe – der Unterschied war wirklich himmelweit!

Konstruktor

So, nun aber zu meinem fertigen Endprodukt. Ich habe die Kamera orange lackiert und nach dem Zusammenbau noch mit Washi-Tape verziert. Meine Kamera ist also ein absolutes Einzelstück!

Am Mittwoch habe ich die Kamera dann ausprobiert. Das manuelle Weiterdrehen des Films war … gewöhnungsbedürftig. Aber ich glaube, ich habe den Dreh jetzt raus. Ich bin mit meinen neuen Schätzchen gleich ein paar Runden um den Block gegangen und habe munter geknipst. Ich habe keine besonderen Motive fotografiert, sondern einfach nur den Film gefüllt. So zum Testen, ob die Kamera denn auch wirklich Bilder macht. Ich gebe zu, so wirklich sicher war ich mir da nicht. Die Kamera hat doch teilweise seltsame Geräusche gemacht und an den Lichtschachtsucher muss ich mich auch erst gewöhnen. Toll an der Kamera ist auf jeden Fall, dass sie komplett ohne Batterien arbeitet. Alles rein mechanisch. Sehr praktisch, denn wie oft habe ich mich schon über „plötzlich“ leere Kamera-Akkus geärgert…

Heute Abend konnte ich dann endlich die entwickelten Bilder bei Rossmann abholen. Was soll ich sagen – es konnten nur 14 Bilder entwickelt werden. Das ist zwar noch etwas vom Optimum entfernt, aber ansonsten haben mich die Fotos wirklich positiv überrascht. Aber seht selbst, denn ich präsentiere nun voller Stolz: Meine ersten sechs Lieblings-Lomographien!

Lomo3Lomo2Lomo6Lomo1Lomo5Lomo4

Film war ein ISO 400 Farbnegativ-Film von Rossmann.

Und, was sagst du zu meinen ersten Lomo-Schritten? Ich jedenfalls habe Blut geleckt und werde in nächster Zeit bestimmt einige Filme verknipsen!

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1 Comment

  • Antworten Pablo 18. November 2013 at 21:56

    Ohh sehr schöne Bilder, zumindest die die was geworden sind. Weiter so

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