Allgemein, Draußen

Hummelglück – Mein Blog vom Garten

Wie ihr vielleicht anhand der Bilder zur Aktion 12tel Blick bemerkt habt, bin ich zur Zeit sehr viel im Garten. Ich mache viel im Garten, plane viel für den Garten, lese über Gartengestaltung und Pflanzen und denke über den Garten nach.

Anemone blanda

So viel, dass all meine Ideen aus diesem Blog einen Gartenblog machen würden. Nun blogge ich hier zwar über meine Hobbies, habe den Fokus aber auf kreativen Themen wie Fotografie, Zeichnen, Nähen und Co. Trotzdem möchte ich aber all meinen Gartenideen Raum geben. Darum habe ich dafür einen neuen Blog gestartet: Hummelglück!

Auf Hummelglück lasse ich euch an der Entwicklung des Gartens teilhaben. Der Name spiegelt meine Grundidee für die Gartengestaltung wieder: Ich möchte einen Garten haben, in dem nicht nur wir uns wohlfühlen, sondern auch Insekten und andere Tiere. Ich wünsche mir, dass es summt und brummt und immer etwas los ist draußen!

Löwenzahn

Ich würde mich freuen, euch drüben in meinem Gartenblog zu treffen! Ihr findet dort aktuell gerade einen Artikel, in dem ich euch zeige, wie ich einen Gartenplan gezeichnet habe und meine bisherigen Erfahrungen mit der Aufzucht von Stauden aus Samen.

Beiträge über meine anderen Hobbies findet ihr natürlich nach wie vor hier wieder, daran ändert sich nichts.

Der Bambus wird mit einem Bagger entfernt.
Draußen

12tel Blick – März 2017

Auch im März habe ich wieder ein Foto von meinem 12tel Blick gemacht (Foto vom 30.03.). Das Wetter war häufig richtig schön, an einigen Tagen konnte sogar ich Frostköttel im T-Shirt arbeiten. Und im Garten anzutreffen war ich wirklich häufig, manchmal unterstützt durch freundliche Gartenhelfer, allen vorran meine liebste Mutter.

Was hat sich verändert?

Ich habe mir das Beet vorne rechts im Bild vorgenommen. Nachdem der Kirschlorbeer ja schon im Februar verschwunden ist, hat der Rhodedendron einen neuen Platz bei der Mutter einer Freundin gefunden. Eine Heidenarbeit, so einen eingewachsenen Rhodedendron auszugraben! Ich hoffe, er wächst gut an in seinem neuen Zuhause.

Das Beet hat eine neue Form bekommen. Vorher hat es als langer Streifen beide Gartenteile so voneinander getrennt, dass es auf den ersten Blick so aussah, als ob hier unser Garten enden würde. Ich habe angefangen ein rundes Inselbeet mit breitem Rasendurchgang (nicht mehr im Bild) anzulegen, den auch der Rasenmähroboter problemlos durchqueren kann. Damit der Rasen in Zulunft nicht mehr ins Beet wachsen kann, wollte ich eine Rasen- oder Mähkante. Die klassischen Rasenkanten sind aber eher nicht so mein Geschmack, fügen sich dür mein Empfinden nicht gut ins Bild ein. Wir haben uns Pflastersteine aus Granit ausgesucht, die ich jetzt mit einem Unterbau aus Bssaltsplit verlege. Eine recht langwierige Arbeit, weil ich nebenbei auch die Rasensoden abtrage und das Beet umgrabe.

Vorher war das Beet voll mit Efeu und Sträuchern. Der Efeu ist jetzt in diesem Beet Geschichte (hoffe ich), denn in Zukunft soll dieses Beet schöne Sonnenstauden beherbergen. Die Sträucher habe ich etwas dezimiert, da einige doch sehr viele Schösslinge gebildet haben. Die verbliebenen werden jetzt beobachtet, ob sie mir im Beet gefallen oder ob sie im Garten umziehen dürfen. Denn aktuell habe ich bei einigen noch keine Idee, um was es sich handelt…

Auch das Beet rechts von der Terasse hat eine neue Form, befestigt mit Granitpflaster, erhalten. An den Beetrand habe ich Heucheras und ein paar Narzissen gesetzt, die bei der Rhodendendronaktion heimatlos geworden sind. Ich habe wohl eine klitzekleine Heucherasucht entwickelt – kann beim Gärtner nicht an den tollen Blattschmuckstauden vorbeigehen…

Wir haben den Bambus, der vorher im Hintergrund stand, durch eine Gartenbaufirma ausbuddeln lassen. Mithilfe des Baggers war der Bambus nach vier Stunden Geschichte. Jetzt heißt es abwarten, ob wirklich alles weg ist oder ob sich nochmal wieder irgendwo im Garten Bambushalme zeigen…

Ich bin wirklich froh, dass ich mir diesen Ausschnitt des Gartens ausgewählt habe, um ihn das Jahr über zu verfolgen. Genau in dieser Ecke tut sich derzeit einiges, was mir besonders auffällt, wenn ich die Bilder der ersten drei Monate miteinander vergleiche:

 

So geht´s weiter im April

Ich bin gespannt, wie sich diese Ecke im April weiterentwickeln wird. Auf meiner To-Do Liste steht jedenfalls schon einiges:

  • Einfassung Kreisbeet fertig machen
  • Elektrisches Schaf (Rasenmäher) installieren
  • Stauden beim Wachsen zusehen

Langfristig sollen auch die beiden Koniferen noch weg. Aber ob wir das dieses oder nächstes  Jahr angehen?

Allgemein

12tel Blick – Februar

Seit dem 28. Februar befand sich dieser Artikel schon im Entwurfsmodus. Das Foto für den 12tel Blick war fertig,  einzig der Text verlangte noch nach etwas Arbeit. Was also hat mich so lange abgehalten?

Der Garten natürlich! Das Wetter hat sich in den letzten Tagen mal etwas milder gezeigt und so haben wir fleißig geschuftet. Ein paar Veränderungen sind in meinem Februar-Bild auch schon zu erkennen: Wir haben mit der Rodung des Kirschlorbeers begonnen. 


Im Bild ganz vorne rechts stand im Januar noch ein Lorbeerbaum. Der musste weichen für einen rasenmäherfreundlichen Durchgang in den rechten Gartenteil. Aus meiner Sicht ehrlich gesagt kein großer Verlust – ich zähle mich nicht zu den Kirschlorbeer- und Koniferen-Freunden. Schon gar nicht, seitdem wir die fiesen Wurzeln ausgegraben haben… Diesen Monat stehen noch ein paar weitere große Aktionen im Garten an – unter anderem geht es (hoffentlich) dem Bambus an den Kragen. Der Geselle ist nämlich von der gemeinen, wuchernden Sorte. Aber natürlich haue ich nicht nur um, ich fülle die entstandenen Flächen auch mit schönen Pflanzen – eingezogen sind seit Hausübernahme schon eine Felsenbirne, ein Perückenstrauch, eine Weigelie, Kaukasusvergissmeinnicht und drei Lenzrosen. 

Ich hoffe, der März zeigt sich jetzt auch wieder von seiner freundlichen Seite, denn es gibt noch so viel zu tun! Das geht zwar auch bei Regen und Wind, ist aber bei Sonnenschein viel besser.

Draußen, Fotografie

12tel Blick – Januar 2017

Im letzten Jahr habe ich bei Monika auf Lilamalerie den Wechsel der Jahreszeiten verfolgt. Für die Aktion 12tel Blick von Tabea hat sie jeden Monat eim Foto der Aussicht von ihrem Balkon gemacht. RIchtig spannend, wie sehr sich dieser Blick jeden Monat wieder verändert hat!

Für mich ist dieses Jahr besonders spannend, wie sich unser Garten entwickelt. Bisher kenne ich ihn ja nur im Herbst und Winter. Daher war für mich klar: 2017 bin ich dabei beim 12tel Blick!

Ich bin einige Zeit durch unseren – doch recht großen – Garten gestapft, bis ich meinen Blick für 2017 gefunden hatte. Leider weiß ich nicht mehr ganz genau, wo ich die Kamera in welchem Winkel gehalten habe. Ich hoffe, das bekomme ich mit Ausprobieren im Februar wieder heraus…

Ich habe diese Ansicht gewählt, weil mich interessiert, was hier im Laufe des Jahres alles wächst und hoffentlich auch blüht. Außerdem habe ich in diesem Bereich des Gartens auch ein paar Umgestaltungen geplant. Mal gucken, was ich davon schaffe auch umzusetzen.

Zusätzlich zu der Aufnahme des 12tel Blickes plane ich immer ein paar weitere Aufnahmen. Jedes Mal unterschiedliche Motive – einfach, um die Veränderungen im Garten auch abseits meines Blickes festzuhalten. Diesen Monat habe ich zusätzlich  diese drei winterlichen Impressionen ausgesucht:

Alle Bilder sind am 17.01 – als der Schnee noch frisch war – entstanden.

Ich bin gespannt, wie sich mein Blick entwickeln wird!

Nähen & Stricken

Hell Yeah – Jumpsuit #Naehdirwas

Heavens no  – Hell yeah …

Genau diese Textzeile spukte mir beim aktuellen Motto „Kraftwörter“ der #naehdirwas-Challenge als erstes durch den Kopf. Vielleicht, weil die Liedtexte der Bloodhound Gang vor Kraftwörtern nur so strotzen? Also einfach mal die erste Idee nutzen! Außerdem mag ich die Musik der chaotischen Band mit den bescheuerten Texten. Daher: Hell yeah.

Nur was nähen? Bunt muss es sein. Auf jeden Fall bunt – um dem Grau draußen Kontra zu bieten. Mein erster Gedanke: Ein T-Shirt. Kann ich immer gebrauchen. Aber eigentlich wollte ich schon länger mal einen Jumpsuit nähen. Ein kurzer Jumpsuit ist bei den aktuellen Temperaturen aber natürlich völlig bescheuert. Aber sollte ich mich bei einem solch kräftigen Motto wirklich durch das bisschen Winter abhalten lassen? Natürlich nicht. Also passend zu meiner Interpreation des Mottos ein jahreszeitlich völlig unpassender, kurzer Jumpsuit.

Seit Ende letzten Jahres besitze ich auch eine Overlock-Maschine, die ich jetzt nach dem Umzugsstress endlich mehr nutzen möchte. Also lade ich mir schnell das Schnittmuster „Joy“ von Pattydoo runter und bringe das nervige Zusammenkleben des Schnittmusters so schnell wie möglich hinter mich. Auch das Zuschneiden nervt aber dann geht es los mit dem spaßigen Teil – Nähen und Overlocken! Gerade letzteres macht richtig Spaß, wenn ich es mit dem mühsamen Nähen mit der Pseudo-Overlocknaht an meiner Nähmaschine vergleiche. Trotzdem brauche ich eine gefühlte Ewigkeit bis mein fescher Einteiler dann fertig ist.

Das Plotten geht dann wieder ganz schnell – ich frage mich manchmal, wie ich überhaupt früher ohne Plotter klargekommen bin.

Der Jumpsuit

Endlich fertig kann ich sagen: Das Teil ist echt bequem! Das blau-pinke Modell ist der erste seiner Art in meinem Kleiderschrank, aber ich könnte mir eine Wiederholungstat gut vorstellen! In Nullkomma-nix bin ich reingeschlüpft und für einen chilligen Nachmittag perfekt angezogen. Für einen chilligen Nachmittag im Hochsommer, versteht sich… Denn ich stehe zwar nach wie vor voll hinter meinem Anti-Winter Statement, aber tatsächlich tragen kann ich den Jumpsuit nur, wenn wir unseren Ofen voll befeuern. Macht aber nix! Ein Grund mehr, mich auf wärmeres Wetter zu freuen. Denn ich sehe mich damit schon enspannt im Garten liegen arbeiten.

Die #naehdirwas Challenge

Im letzten Jahr habe ich die DIYyourCloset-Nähchallenge bei Lisa und Katha nur passiv verfolgt. Mit dem Relaunch unter dem neuen Namen #naehdirwas bin ich dieses Jahr jetzt auch mit dabei. Gemeinsam mit Jenni veröffentlichen die drei jeden Monat ein neues Motto, zu dem es dann etwas zu nähen oder umzugestalten gilt. Wichtigste Regel: Das genähte Stück ist für einen selbst bestimmt und im jeweiligen Monat entstanden.

Eine tolle Idee und ich bin sehr gespannt, zu welchen Nähwerken mich diese Challenge inspirieren wird! Ich weiß nicht, ob ich es jeden Monat schaffen werde – aber warten wir es ab.