Kategorie: Zines

  • Mein erstes Zinefest – Zinetopia in Hamburg

    Mein erstes Zinefest – Zinetopia in Hamburg

    Am letzten Wochenende war ich beim Zinefest „Zinetopia“ vom Zineclub Hamburg. Es war mein erstes Zinefest – dementsprechend war ich doch tatsächlich etwas aufgeregt.

    Umso schöner, dass meine liebe Schwester mich begleitet hat. Und ich denke, sie hat es nicht bereut – wir hatten zusammen eine gute Zeit!

    Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, haben wir Samstagmorgen noch höchstprofessionelle Namensschilder gebastelt – „Caro“ für mich und „Nicht Caro“ für sie.

    Mein Tisch

    Eigentlich hatte ich nur einen halben Tisch angefragt. Da aber ausreichend Tische vorhanden waren, habe ich vor Ort dann einen ganzen Tisch bekommen. Richtig gut – denn sonst wäre es vielleicht doch etwas eng geworden.

    So sah mein Tisch aus:

    Mit dem Aufbau war ich echt zufrieden – besonders fürs erste Mal. Ich habe die schwarzen Aufsteller selber gebaut – Hatte noch schwarzen Foamcore herumliegen. Vor die Austeller habe ich alle Zines nochmal ausgelegt – in der Hoffnung, damit Hemmungen abzubauen die Hefte durchzublättern.

    Natürlich habe ich ungefähr 500 Ideen, was ich beim nächsten Mal anders (und hoffentlich besser) machen würde. So ein Tisch ist im stetigen Wandel – eine Tisch-Evolution. Das haben mir jedenfalls auch die anderen Aussteller erzählt 🙂

    Änderungen beim nächsten Mal

    Ein paar Änderungen möchte ich unbedingt umsetzen:

    • Zusätzlicher Aufsteller: Um den Stand besser zu füllen und meine Mini-Zines besser von den anderen Dingen (Wundertüte, Geschenk-Set, Sticker) abzuheben, brauche ich noch einen dritten Aufsteller.
    • Andere Tischdecke: Immerhin hatte ich eine – ist mir erst kurz vorher eingefallen. Allerdings ist mir bei den anderen aufgefallen, dass längere Tischdecken (vorne bis zum Boden) mir besser gefallen. Dann sieht es mit Rucksäcken und Getränken unterm Tisch auch ordentlicher aus.
    • Visitenkarten-Zines stärker hervorheben: Ganz links vorne stehen meine Visitenkarten-Zines. Rückblickend etwas zu unsichtbar – auch wenn trotzdem ca. 40 Stück mitgenommen wurden.
    • Kleinere / andere Kasse: Ich habe eine riesige Geldkassette mitgenommen, die ich vor Jahrzehnten von meinen Großeltern bekommen habe. Ich hatte so zwar einen super Überblick über das Wechselgeld – aber auch kaum Platz hinter den Aufstellern.

    Messebericht

    Wer wenig Zeit zum Lesen hat: Es war super!

    Ich bin total begeistert und es hat mich mega inspiriert, so viele nette Leute, die Zines machen zu treffen! Es war so spannend, mit anderen über ihre Kunst und ihre Zinefest-Erfahrungen zu reden. Und natürlich auch anderen die Hintergrundstorys zu meinen Zines zu erzählen (ich hoffe, die betreffenden Personen fanden das wirklich interessant und haben sich nicht nur aus Höflichkeit unterhalten ^^).

    Jenni und Daniela haben vor Ort eine Livepodcast-Folge von Zines.fm aufgenommen und Zines vorgestellt. Da alle anderen Folgen super sind bin ich mir sicher: Ist eine super spannende Folge und du solltest dir den Podcast unbedingt anhören! Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf.

    Es war zwischendurch etwas ruhiger – fand ich persönlich nicht so schlimm, ich hatte ja meine Schwester dabei. Meine Zines haben sich viel besser verkauft, als ich es erwartet hatte – wobei ich zugegebenermaßen in Ermangelung von Erfahrung auch niedrige Erwartungen hatte 😉

    Die Top 3 meiner Zines

    Das Zine über die Schlafplätze meines Katers war mein meistverkauftes Zine – das wundert mich nicht. Das Modell ist ja auch wirklich ein ganz Süßer 😺

    Nur eine Sache irritiert mich: Meine Schwester behauptet, sie hat am meisten verkauft, als ich nicht da war 🙃

    Übrigens gibt es meine Zines auch online: Seit Anfang des Jahres habe ich einen kleinen Shop bei etsy.

    Meine Beute

    Natürlich habe ich nicht nur Zines verkauft, sondern auch einige gekauft oder getauscht. Das ist meine Ausbeute:

    Ich liebe sie alle!

    Wenn du dein Zine entdeckst, würde ich mich sehr freuen dich zu verlinken – schreib mir gerne einen Kommentar 😊

    Fazit

    Es war unglaublich toll. Und ganz sicher nicht mein letztes Zinefest. Nächstes Jahr werde ich mich noch für mehrere Zinefeste bewerben. Das hat dieses Jahr vom Termin leider nicht gepasst. Also gilt für nächstes Jahr: Urlaubsplanung unter Berücksichtigung der Zinefest-Termine. In Hamburg möchte ich auf jeden Fall wieder dabei sein – die liebe Daniela ist schon fleißig am Planen 😉 Ich freue mich darauf, ganz viele liebe Menschen dort wieder zutreffen!

    Und falls du jetzt auch Lust bekommen hast, selber ein Zine zu machen: Hier habe ich ein kostenloses Mini-Zine über Mini-Zines zum Ausdrucken für dich.

  • Mini-Zines Anleitung und gratis Zine

    Mini-Zines Anleitung und gratis Zine

    Disclaimer: Sei gewarnt – Zines zu gestalten macht wirklich süchtig!

    Kennst du Zines? Zines sind selbstgemachte Hefte, die unabhängig von Verlagen hergestellt werden. Toll ist, dass die Einstieg in die Zine-Produktion sehr einfach ist. Wenn du ein Blatt Papier und eine Schere sowie ein paar Stifte hast, kannst du loszulegen!

    Ich erstelle meine Zines meistens digital. Ein Zine in Procreate zu gestalten und dann das erste Mal zu drucken ist für mich schon fast Magie. Wobei ich der analogen Gestaltung mit Zeichnungen, Stempeln und vielleicht noch etwas Collage auch nicht abgeneigt bin! Nutze einfach die Materialien die du hast und mit denen du dich wohlfühlst.

    Meine Zines findest du übrigens hier.

    Mein Lieblingsformat sind aktuell Mini-Zines mit 8 Seiten, die aus nur einem Blatt Papier gefertigt werden. Die Begrenzung auf ein Blatt sorgt dafür, dass die Zine-Erstellung nicht so lange dauert. Da ein Mini-Zine übersichtlich ist, bietet es sich geradezu an, neue Ideen und Stile auszuprobieren. Es ist wirklich cool, wie aus einem flachen Blatt Papier mit ein bisschen Falten und Schneiden ein kleines Heft entsteht! Diese Fasziniation möchte ich mit dir teilen.

    Gratis Mini-Zine herunterladen

    Ich habe ein Mini-Zine über Mini-Zines gestaltet. In dem kleinen Heft findest du die ganze Anleitung im praktischen Hosentaschen-Format. Das Zine schenke ich dir, damit du direkt loslegen kannst. Lade dir das Zine herunter und drucke es aus.

    Du darfst das Zine gerne auch an deine Freunde weiterverschenken.

    Anleitung: Mini-Zine selber machen

    Ein Mini-Zine ist ein klassisches Zine-Format, bei dem aus einem Blatt Papier ein kleines Heftchen entsteht. Wenn du ein Din A4 Blatt verwendest, hat das fertige Zine die Größe Din A7. Du kannst aber natürlich auch mit einem Din A3 oder Din A5 Papier starten. Ich benutze meistens Din A4, da mir die Größe des fertigen Zines sehr gut gefällt und ich Din A4 zuhause drucken kann.

    Falte dir einen Zine-Prototypen aus einem leeren Blatt Papier:

    Dein Blanko-Zine kannst du jetzt gestalten – stempel, klebe, male und schreibe zu einem Thema, das dich interessiert.

    Zine kopieren

    Entweder, du kopiert dein Zine zuhause (wenn du einen Scanner und Drucker hast), fragst Familie oder Freunde oder gehst in einen Copyshop.

    Ich habe zuhause nur einen S/W Laserdrucker und genau diese Beschränkung finde ich sehr interessant! Ansonsten bin ich beim Malen und Zeichnen sehr bunt unterwegs – da ist schwarz / weiß eine schöne Abwechslung.

    Zine in Procreate erstellen

    Falls du gerne ein Mini-Zine in Procreate erstellen möchtest, kannst du dir hier meine Vorlage herunterladen. Ich zeichne aktuell fast alle meiner Mini-Zines in Procreate am IPad. Das geht nämlich auch im Bett (mit blöder Erkältung).

    Und jetzt – leg los und mach ein Zine! Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Zinetausch von zines.cool?

    Falls du Fragen hast, schreib mir gerne einen Kommentar.